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Dämmen mit Recycling-Glas - Innovativer Dämmstoff aus Altglas
Eine günstige Alternative zu den herkömmlichen Baustoffen der Wärmedämmung ist TECHNOpor Glasschaum-Granulat. Dieser mineralische Dämm- und Leichtbaustoff weist sehr gute bauhysikalische Eigenschaften auf, um gegen Hitze, Kälte und Feuchtigkeit zu schützen. Das Material wird aus Altglas hergestellt, bietet hohe Tragfähigkeit und ermöglicht wärmebrückenfreies Bauen. Es zeichnet sich durch hervorragende Dämm-Eigenschaften und ökologische Herstellung aus. TECHNOpor Glasschaum-Granulat ist als Dämmstoff besonders empfehlenswert: Der Stoff wirkt wärmedämmend und stabilisierend und ermöglicht Bauen ohne Wärmebrücke. Er lässt sich schnell und rationell einbauen, ist druckstabil, absolut alterungsbeständig, hoch belastbar, unbrennbar, schädlingsresistent und ökologisch in Produktion und Anwendung. Zur Herstellung wird das gesammelte Glas- Material zu Glasmehl vermahlen und zusammen mit einem natürlichen Blähmittel aufgebacken – ähnlich einem Kuchenteig. Bei der anschliessenden schnellen Abkühlung zerbricht das Material in etwa fünf Zentimeter grosse Stücke – das Glasschaum-Granulat. Diese Körner haben eine bimssteinartige Struktur mit extrem niedriger Dichte und einer außerordentlich hohen Druckfestigkeit von 0,50N/mm2. Die feine Porenstruktur mit Millionen abgeschlossener Zellen ist äußerst homogen. Die Dämmwirkung entsteht durch die vielen Hohlräume mit der darin eingeschlossenen Luft. Die lose Schüttung weist ein äusserst geringes Schüttgewicht von 130 bis 170 kg pro Kubikmeter auf. Die Dämmung unter der Bodenplatte gelingt leicht: Das hochbelastbare TECHNOpor Glasschaum-Granulat wird je nach gewünschtem Dämmwert in einer Lage von circa 20 bis 65 cm Stärke in die Baugrube geschüttet, verteilt und mit einer rund 50 bis 100 kg schweren Rüttelplatte verdichtet. Die Aufbauhöhe von Oberkante Rohplanum bis Oberkante Bodenplatte kann auf ein Minimum reduziert werden. Der bei konventioneller Außen-Dämmung nötige Schichtaufbau erübrigt sich: Sauberkeitsschicht, Drainageschicht und Frostriegel können entfallen. So sparen Bauherren neben den Kosten viele Arbeitsschritte und mindestens zwei bis drei Tage Bauzeit. Glasschaum-Granulat eignet sich ideal für Passiv- und Niedrig- energiehäuser: Niedrigenergiehäuser benötigen im Schnitt eine etwa 30 cm hohe Schüttung mit Glasschaum-Granulat, das auf etwa 25 cm Dämmdicke verdichtet wird. Damit erreicht man einen U-Wert (Wärmedurchgangswert) von rund 0,27 W/m².K unter der Fundamentplatte. Bei Passivhäusern sollten etwa 50 bis 65 cm Glasschaum-Granulat aufgebracht und auf 40 bis 50 cm verdichtet werden, was einen U-Wert von 0,18 bis 0,15W/m².K ergibt. Auch bei der energetischen Sanierung von Altbauten lässt sich eine nachträgliche Dämmung mit Glasschaum- Granulat einfach und effektvoll verwirklichen. Das Produkt kann gezielt auf die Bauweise des Sanierungsobjektes abgestimmt werden. Aufgrund des geringen Schütt-gewichtes ist eine geringe Belastung der Deckenkonstruktion gewährleistet. Obwohl das Material sehr leicht ist, hat es eine hervorragende schalldämmende Wirkung. Es eignet sich auch zur Dämmung von Flachdächern. Mit der losen Schüttung erreicht man eine problemlose Anpassung an Dachdurchdringungen, z.B. Dachgullys, Lichtkuppeln oder Kamine. Glasschaum-Granulat gehört zur Baustoffklasse Euro A1 und ist somit nicht brennbar. Die anorganische Schüttung ist beständig gegen Alterung, Verrottung, Schrumpfung und Ungeziefer. Im Vergleich mit herkömmlicher Wärmedämmung sind durch den raschen Aufbau schon bei den Einbau-Kosten Einsparungen in Höhe von bis zu 20 % möglich. Die ökologisch einwandfreien Eigenschaften liefern einen langfristigen Beitrag zur CO2 Emissionsminderung. Quelle: www.technopor.com zurück |
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