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Die Deutschen im Renovierungsfieber: Jeder dritte Hauseigentümer plant, seine Immobilie in den nächsten drei Jahren zu modernisieren. Dies hat jetzt eine repräsentative Emnid-Umfrage für den Finanzpartner BHW herausgefunden. „Weniger Energieverbrauch“, „mehr Komfort“ und „ein schöneres Haus“ sind die wichtigsten Sanierungsziele.
Laut einer BHW-Erhebung wollen knapp 35 Prozent der Eigentümer – das sind rund fünf Millionen Haushalte – ihr Haus oder ihre Wohnung von Grund auf renovieren. Besonders hoch ist der Sanierungsbedarf in den neuen Ländern, wo sich jeder zweite Befragte mit Modernisierungsabsichten trägt (West: 32 %). „In den ostdeutschen Bundesländern ist der Immobilienbestand älter, die Hälfte der Wohngebäude wurden vor über 50 Jahren errichtet“, erklärt der BHW-Vorstandsvorsitzende Reinhard Wagner. Die Bauwirtschaft taxiert das durchschnittliche Investitionsvolumen pro Wohneinheit auf 13 500 Euro. Oberstes Ziel der Eigentümer ist die Senkung der Energiekosten (86 %), wobei sich vor allem die Generation der 30- bis 39-Jährigen umweltbewusst gibt (93 %). In der Rangliste der Wünsche folgen „den Wohnkomfort steigern“ (78 %) und „das Äußere des Hauses verschönern“ (72 %). Bei beiden Zielen legen überraschenderweise mit 83 bzw. 76 Prozent vor allem die Männer ihre Schwerpunkte. Auch das Thema Gesundheit gewinnt: 70 Prozent der Hausbesitzer werden bei Sanierungsarbeiten auf ökologisch unbedenkliche Baustoffe setzen. In der mittleren Altersgruppe zwischen 40 und 60 Jahren gehört außerdem der barrierefreie Umbau zu den Prioritäten. Und immer mehr Bundesbürger betrachten die eigenen vier Wände auch unter wirtschaftlichen Aspekten: 60 Prozent der Männer und 49 Prozent der Frauen wollen mit einer Sanierung den Wiederverkaufswert ihres Hauses steigern. © BHW Quelle: http://www.m-luebeck.de zurück |
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